Bundesweite Fortbildung für Akteur*innen in und um Schule
Rassistischer Diskriminierung in Schule wirksam entgegenwirken
04. bis 06. November 2026 Fortbildung in Berlin:
Austausch, Praxiswissen und Vernetzung für Akteur*innen in und um Schule, die sich gegen rassistische Diskriminierung im Schulkontext stark machen
Zielsetzung
Die Fortbildung vermittelt Personen in unterschiedlichen Beratungsfunktionen im Schulkontext das Wissen und die Handlungskompetenzen, um rassistische Diskriminierungsfälle frühzeitig zu erkennen, professionell einzuordnen und sicher darauf zu reagieren. So gewinnen sie mehr Handlungssicherheit für den Umgang mit konkreten Diskriminierungsfällen in ihrem beruflichen Alltag. Dabei profitieren die Teilnehmenden von fundiertem, praxisnahem Wissen, das erfahrene Mitarbeitende des Partnerprojekts Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) aus ihrer umfassenden Beratungspraxis vermitteln und mit konkreten Fallbeispielen sowie bewährten Handlungsstrategien verknüpfen.
Die Fortbildung lebt von den vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmenden. In interaktiven Kleingruppenformaten kommen schulische und außerschulische Akteur*innen miteinander ins Gespräch, tauschen ihre Erfahrungen aus und gewinnen neue Blickwinkel auf gemeinsame Herausforderungen. So entstehen wertvolle Impulse für die Praxis und ein vertieftes Verständnis füreinander. Gleichzeitig stärkt die Fortbildung eine zentrale Kompetenz für wirksame rassismuskritische Bildungsarbeit: die konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten Akteur*innen.
Inhalte und Module
Die Fortbildungsinhalte werden in einem Methodenmix vermittelt, bestehend aus Impulsvorträgen, interaktiven Einheiten, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten.
Die Fortbildung setzt sich aus drei Modulen zusammen:
- Basismodul: Einführung in den Themenkomplex Rassismus mit Fokus auf den Schulkontext. Teilnehmende erhalten fundiertes Wissen zu spezifischen Wirkmechanismen, deren psychologische Folgen sowie zu den Meldehürden bei Jugendlichen im Fall rassistischer Diskriminierung.
- Praxismodul: Vermittlung rechtlicher Grundlagen zu rassistischer Diskriminierung an Schulen. Teilnehmende erwerben praxisrelevantes Wissen zu rassistischer Diskriminierung, lernen Beratungs- und Interventionsmöglichkeiten kennen und wenden das Gelernte anhand praxisnaher Fallbeispiele in interaktiven Kleingruppen an.
- Vertiefungsmodul: Gestaltung einer diskriminierungskritischen Schule. Teilnehmende lernen Ansätze einer diskriminierungskritischen Schulentwicklung kennen, entwickeln Strategien für den Umgang mit Widerständen und stärken ihre Handlungssicherheit in herausfordernden Konfliktsituationen.
Zielgruppe
- Mitarbeitende mit Beratungsfunktion aus Community-basierten Beratungsstellen, Migrant*innenselbstorganisationen und anderen (Selbst-)Organisationen von rassismusbetroffenen Gruppen (anti-Schwarzer Rassismus, Antisemitismus, Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja, antimuslimischer Rassismus u. ä.)
- Schulpersonal mit Beratungsfunktion, wie Schulsozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Beratungslehrkräfte, Inklusionsberatung, Schulpsychologie, Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragte, Kontaktperson für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt u. ä.
Termine
- November 2026 10:00 – 18:00 Uhr
- November 2026 10:00 – 18:00 Uhr
- November 2026 10:00 – 18:00 Uhr
Für den Erhalt des Zertifikats ist die Teilnahme an allen drei Tagen verpflichtend.
Veranstaltungsort
LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.
Rheinstr. 45, Aufgang C, 3. Etage
12161 Berlin
Die Fortbildung ist kostenfrei. Für die Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt (Mittagessen und Snacks + Getränke). Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden.
Anmeldung
Die Anmeldefrist läuft bis zum 18. September 2026.

© LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit